Warum soll man die Brautschuhe in Pfennigen bezahlen?

Der Brauch die Brautschuhe mit einzelnen Pfennigen zu bezahlen stammt aus der Zeit, in der die Braut ihre Schuhe vom eigenen Lohn bezahlen musste. Viele kleine Mädchen haben damals schon sehr früh von ihren Müttern und Großmüttern von diesem Brauch erfahren und begannen bald jeden Pfennig für ihre Schuhe zu sparen.

Die Brautschuhe – Ein Symbol für Sparsamkeit

Je mehr eine Braut für Ihre Schuhe sparen konnte, desto teurer konnten diese ausfallen. Besonders schöne Brautschuhe symbolisieren also die Sparsamkeit der Braut. Eigentlich sollte man sagen besonders bequeme Brautschuhe symbolisieren die Sparsamkeit, denn die sind am Hochzeitstag deutlich mehr wert, als besonders hübsche Schuhe, zumal diese ja sehr häufig unter dem Brautkleid verschwinden.

Chucks als Brautschuh

Der etwas andere Brautschuh

Für den Brautschuh Sparen = Die Vorfreude Steigern

Auch heute ist dieser Brauch noch sehr beliebt und steigert besonders die Vorfreude. Frau kann also sehr gut schon lange vor dem ersehnten Antrag damit anfangen die Cent-Stücke aus dem Portmonee in eine hübsche kleine Spardose umzuschichten und sich darauf freuen irgendwann einmal hübsche (und bequeme) Brautschuhe davon zu kaufen.

Das Risiko: Die Brautmodengeschäfte

Leider freuen sich die heutigen Brautmoden-Geschäfte nicht immer über diesen Brauch, sodass es vorkommt, dass ein Geschäft die mühselig angesammelten Cents nicht annimmt. Grundsätzlich sollte man meinen Geld ist Geld, aber rein rechtlich ist kein Geschäft verpflichtet mehr als 50 Münzen für einen Einkauf anzunehmen. Erkundige dich also lieber vorher, ob du in dem Brautmoden-Geschäft deiner mit deinen Cent-Münzen bezahlen darfst und tausche das Geld im Zweifel vorher bei der Bank ein – bei diesem Brauch geht es eher um das Sparen der Münzen, als um das Bezahlen mit diesen.

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